Schloss
und evangelische Akademie Tutzing

Nach dem Passieren der Schiffsanlegestelle treffen Sie auf eine besondere Sehenswürdigkeit:

Auf einen Blick

Das gelbe Gebäude verdankt seine äußere Gestalt dem Grafen Friedrich von Vieregg, der zwischen 1802 und 1816 die Barockanlage umbauen ließ. In den darauffolgenden 150 Jahren zählte Schloss Tutzing verschiedene Besitzer, darunter den Gründer der Deutschen Verlagsanstalt Eduard von Hallberger, den ungarisch-jüdischen Kunstsammler Marczell von Nemes, den Industriellen und katholischen Zentrumspolitiker Albert Hackelsberger sowie die Familien Kaselowsky und Oetker. 1947 kaufte die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern das Schloss und errichtete an diesem besonderen Flecken Erde die Evangelische Akademie Tutzing.

Die Akademie führt – so ihr Selbstverständnis – Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Medien und Kirche zusammen. Das vielseitige Veranstaltungsangebot reicht von Tagungen, Podiumsdebatten und Konzerten bis hin zu Lesungen und Vorträgen. Es ist interdisziplinär, interkulturell und international ausgerichtet und steht jedem Menschen offen.

Die Evangelische Akademie Tutzing zählt zu den bedeutendsten Denkwerkstätten in Deutschland und wird seit 2011 von dem evangelischen Pfarrer und Publizisten Udo Hahn geleitet. Zahlreiche Impulse sind von hier ausgegangen, wie etwa das Motto der Ostpolitik Willy Brandts: „Wandel durch Annäherung.“ Immer wieder sind Schloss und Park auch als Filmkulisse gefragt. Starregisseure wie Oliver Stone („Snowden“) oder Michael Herbig („Bullyparade – Der Film“) drehten hier.

Im Sommer ist das Haus ein Hotel Garni. Feriengäste genießen diesen Sehnsuchtsort, das historische Ensemble, den exklusiven Seezugang und die sorgfältig zubereiteten Frühstücksbuffets in Bio-Qualität.

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